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Windows 7 und Windows 10 Dualboot


Voraussetzungen

 

1.) Für jedes Betriebssystem muss eine eigene Partition vorhanden sein.

     Am Besten nehmen Sie für jedes Betriebssystem eine eigene Festplatte.

 

     Dabei empfiehlt es sich, auf jeder Festplatte zwei Partitionen einzurichten.

     Auf die erste Partition kommt das Betriebssystem und auf der zweiten Partition

     speichern Sie Daten, wie zum Beispiel Treiber, Dokumente, Musik und Videos.

 

     Wichtige Daten sollten Sie zusätzlich auf einer externen Festplatte

     mit USB-Anschluss speichern.

 

     Falls eine Festplatte ausfällt, dann muss nur ein Betriebssystem neu installiert werden.

     Die Daten kopieren Sie dann von der externen Festplatte auf die Ersatzfestplatte.

 

     Außerdem können mit einem Sicherungsprogramm wie Aomei Backupper

     Windows und Festplatten gesichert werden. Die Sicherungsdatei wird dann auf der jeweils

     anderen Festplatte gespeichert und bei Bedarf auf die Ersatzfestplatte kopiert.


     Aomei Backupper Pro gibt es laut CHIP bis 24.05.2025 kostenlos.

     https://www.chip.de/downloads/Aomei-Backupper-Pro-Vollversion_165052495.html

 


2.) Beide Partitionen oder Festplatten müssen den gleichen Partitionsstil haben,

     also entweder Master Boot Record (MBR) oder Globally Unique Identifier Partition Table,

     beziehungsweise GUID Partition Table (GPT).

 

     Um den vorhandenen Partitionsstil herauszufinden, drücken Sie bei Windows 7 oder Windows 10

     gleichzeitig die Tasten "Windows" und "R". Bei "Ausführen" geben Sie bei "Öffnen:" diskpart

     ein und klicken auf "OK".


 

   

    

     Dann öffnet sich das Kommandozeilenprogramm diskpart.exe.


   

    

    

     Bei DISKPART> geben Sie list disk ein und drücken die Eingabetaste.


   

     

     Nun werden die Festplatten als Datenträger 0 und Datenträger 1 angezeigt.


   

     Wenn eine Festplatte GPT verwendet, dann steht unter GPT ein Sternchen *.

     Ansonsten wird MBR verwendet. Sie können nun diskpart mit einem Klick auf „x“ schließen.

 


3.) Beide Partitionen oder Festplatten müssen das gleiche Dateisystem haben,

     um auf alle Ordner und Dateien in den Partitionen oder Festplatten zugreifen zu können.

     Bei Windows 7 und Windows 10 wird New Technology File System (NTFS) verwendet.

    

     Zum Ändern des Dateisystems wird die Partition oder Festplatte formatiert.

     Dabei werden alle Daten gelöscht. Die Windows-Partition kann im Betrieb 

     nicht formatiert werden. Hierzu ist ein bootfähiges Partitionierungstool nötig.


     Um eine Partition zu formatieren, drücken Sie bei Windows 7 oder Windows 10

     gleichzeitig die Tasten "Windows" und "R". 

     Bei "Ausführen" geben Sie bei "Öffnen:" diskmgmt.msc ein und klicken auf "OK".

  

    

 

     Dann öffnet sich die Datenträgerverwaltung und zeigt die vorhandenen Datenträger.

    

     Hier zum Beispiel sind zwei Festplatten mit zwei Partitionen vorhanden. Der Partitionsstil ist MBR.

     Partition (C:) und (E:) sind auf dem Datenträger 0. Auf (C:) ist Windows 10 (Windows 7 ist auch möglich).

     Partition (G:) und (H:) sind auf dem Datenträger 1. Auf (G:) ist Windows 7 (Windows 10 ist auch möglich).

     Die System-reservierten Partitionen Wiederherstellungspartition und System dürfen nicht geändert werden.

    

     Weitere Infos zu Partitionen.

     https://de.minitool.com/datentraegerverwaltung/wie-partitioniert-man-eine-festplatte.html


     https://de.minitool.com/bib/system-reservierte-partition.html

    

     Bei MBR können primäre Partitionen und logische Partitionen (Logisches Laufwerk) erstellt werden.
     Gebootet wird von der primären Partition. Eine
primäre Partitionen kann auch für Daten verwendet werden.

    

     Bei GPT gibt es nur primäre Partitionen.

    

     Wenn Sie die komplette Festplatte löschen wollen, dann brauchen Sie ein bootfähiges Partitionierungstool

     wie Partition Wizard Free Edition.

     https://www.chip.de/downloads/Partition-Wizard-Free-Edition_37391095.html

   


     Machen Sie nun einen Rechtsklick auf die zu formatierende Partition

     und klicken auf "Formatieren..."





     Sie können nun eine Volumenbezeichnung eintragen und das zu verwendende Dateisystem auswählen.

     Der Standard ist NTFS. Dann bestätigen Sie die Formatierung mit einem Klick auf "OK".





     Zum Einrichten von Partitionen und Dateisystemen können Sie auch das kostenlose Tool

     Easeus Partition Master Free verwenden.

     https://www.chip.de/downloads/Easeus-Partition-Master-Free_32927259.html

 

     Auf der bootfähigen PC-WELT Rettungs-DVD (ISO-Image) befindet sich unter anderem

     das englische Partitionierungs-Tool GParted.

     https://www.pcwelt.de/article/1135824/pc-welt-notfall-dvd.html

 

     Zum Brennen der DVD reicht zum Beispiel CDBurnerXP.

     https://www.chip.de/downloads/CDBurnerXP_13008371.html

 

     Weitere Infos zu CDBurnerXP.

     https://praxistipps.chip.de/cdburnerxp-boot-cd-kopieren-und-erstellen-so-gehts_50450



4.) Die Architektur der Betriebssysteme muss zum Partitionsstil passen.


     Bei MBR funktionieren Windows 7 und Windows 10 mit 32-Bit und 64-Bit.


     Windows 7 mit 32-Bit und Windows 10 mit 64-Bit auf verschiedenen Partitionen

     oder Festplatten ist zum Beispiel möglich. Die Installation des zweiten Windows

     erfolgt hier von DVD oder einem bootfähigen USB-Stick beim Booten des Computers.


     Zum Booten von DVD oder einem bootfähigen USB-Stick müssen Sie eventuell
     im BIOS oder UEFI die Boot-Reihenfolge ändern.


     Bei Windows 7 und Windows 10 mit gleicher Bit-Zahl erfolgt die Installation

     des zweiten Windows einfach durch Starten der DVD im ersten Windows,

     bei vorhandener zweiter Partition oder Festplatte. Ein externes DVD-Laufwerk

     mit USB-Anschluss zum Starten der DVD funktioniert auch.

     Ansonsten können die DVD oder ein bootfähiger USB-Stick beim Booten

     des Computers benutzt werden. 

 

     AMD64 und Intel 64 Prozessoren verfügen über eine x86-64 Prozessor-Architektur,

     bei der Windows 7 und Windows 10 mit 32-Bit und 64-Bit installiert werden können.

     AMD64 gibt es seit AMD Athlon 64 (2003) und Intel 64 gibt es seit Intel Core 2 (2006).

    

     Programme für Windows 7 und Windows 10 mit 32-Bit laufen auch auf Windows 7

     und Windows 10 mit 64-Bit wegen Windows 32-bit On Windows 64-bit (WOW64),

     sofern sie keine Treiber benötigen, wie Antivirusprogramme.

     Windows mit 64-Bit akzeptiert nur 64-Bit Treiber.

     WOW64 gibt es seit Windows 2000 Advanced Server 64-Bit und Windows XP 64-Bit.

    

     Falls die Hauptplatine (Mainboard) über kein Basic Input/Output System (BIOS) sondern 

     ein Unified Extensible Firmware Interface (UEFI) verfügt, dann muss im UEFI

     für MBR der Kompatibilitätsmodus Compatibility Support Module (CSM) aktiviert werden,

     damit der Computer das Booten von Festplatten mit dem MBR Partitionsstil unterstützt.


     Der CSM Kompatibilitätsmodus sorgt dafür, dass das Legacy-System MBR im UEFI
     wie beim BIOS bootet und statt der GUID-Partitionstabelle die MBR-Partitionstabelle
     im ersten Sektor der MBR Festplatte liest und dann mit dem MBR-Startprogramm
     das Betriebssystem startet.


     Die Einstellung hier variiert, je nach Hersteller der Hauptplatine.

     https://de.minitool.com/datentraegerverwaltung/csm-unterstuetzungs-bios.html

 

     Im Handbuch der Hauptplatine gibt es normalerweise auch Infos zu CSM und UEFI.

     Mit HWiNFO können Sie Ihr Hauptplatinen-Modell herausfinden und im Internet

     beim Hersteller der Hauptplatine das Handbuch als PDF-Datei herunterladen.

     Zum Lesen der PDF-Datei können Sie beispielsweise Sumatra PDF benutzen.

     https://www.chip.de/downloads/Sumatra-PDF_27667527.html

    

     Die Handbücher sind oft englisch, aber Sie können mit Sumatra PDF

     Text "Suchen:", mit Rechtsklick "Auswahl kopieren" und im Internet

     zum Beispiel mit dem Google Übersetzer auf Deutsch übersetzen.

     https://translate.google.com/?hl=de&sl=auto&tl=de&op=translate

   

     Um den Computer mit dem MBR Partitionsstil und dem CSM Kompatibilitätsmodus
     bei UEFI nutzen zu können, empfehlen sich Prozessoren und Hauptplatinen bis Baujahr 2020.
     Mit neueren Komponenten kann es zu Kompatibilitätsproblemen kommen.

     Es kann sein, dass die Grafikeinheit des Prozessors nur noch UEFI ohne CSM unterstützt.
     Auch kann es Hauptplatinen geben, bei denen im UEFI
der CSM Kompatibilitätsmodus
     nicht vorhanden ist. Hier empfiehlt sich dann der GPT Partitionsstil bei UEFI.

    
Weitere Infos zu UEFI-BIOS und BIOS-Kompatibilität.
     https://www.heise.de/news/Intel-UEFI-BIOS-verliert-2020-die-BIOS-Kompatibilitaet-3890747.html

    
https://www.heise.de/news/Intel-Core-i-11000-BIOS-Kompatibilitaet-nur-noch-mit-Grafikkarte-6066457.html

    


     Bei GPT funktionieren Windows 7 und Windows 10 nur mit 64-Bit und UEFI.


     Die Installation des zweiten Windows erfolgt einfach durch Starten der DVD 

     im ersten Windows, bei vorhandener zweiter Partition oder Festplatte.

     Ein externes DVD-Laufwerk mit USB-Anschluss zum Starten der DVD funktioniert auch. 

     Ansonsten können die DVD oder ein bootfähiger USB-Stick beim Booten des Computers
     benutzt werden. Zum Booten bei UEFI muss Secure Boot deaktiviert werden.

   

     Weitere Infos zur Windows Installation bei UEFI.

     https://praxistipps.chip.de/windows-7-auf-uefi-bios-installieren-so-gehts_33517   


     https://www.thomas-krenn.com/de/wiki/Windows_UEFI_Boot-Stick_unter_Windows_erstellen

     https://praxistipps.chip.de/secure-boot-deaktivieren-so-gehts_24121

    

     https://de.minitool.com/datentraegerverwaltung/uefi-vs-bios.html 


    

     Um festzustellen, ob Ihr Computer einen BIOS Chip oder eine UEFI Schnittstelle (UEFI BIOS) hat,

     können Sie mit dem Tool HWiNFO die Daten Ihres Computers anschauen.

     https://www.chip.de/downloads/HWiNFO_49799644.html



     HWiNFO Starten

    


     HWiNFO System-Überblick




     HWiNFO Einstellungen

     Die System-Zusammenfassung beim Start kann mit Abhaken und Klick auf "OK" deaktiviert werden.

     Außerdem kann unten links mit Klick auf die Sprachauswahl die Sprache geändert werden.

 


     HWiNFO PC

     UEFI-Start: Nicht vorhanden, wegen CSM aktiviert für MBR

     Sicherer Start: Nicht fähig, wegen CSM aktiviert für MBR

     HVCI: Deaktiviert, wegen CSM aktiviert für MBR



     HWiNFO Hauptplatine 

     UEFI BIOS: Fähig, weil UEFI Schnittstelle vorhanden

     TPM-Chip: Not Found, weil hier TPM-Anschluss zwar vorhanden, aber kein TPM-Modul gesteckt



Windows 7 und Windows 10 Dualboot Installation

 

     Normalerweise wird bei einem Dualboot zuerst das ältere Betriebssystem und dann

     das neuere Betriebssystem installiert, damit beide Systeme im Bootmanager verfügbar sind.

 

     Bei Windows 10 kann Windows 7 auch nachträglich auf einer anderen Partition oder Festplatte

     installiert werden. Dann ist der Hintergrund durch den Windows 7 Bootmanager nicht blau,

     sondern schwarz.


     Zur Installation von Windows 7 und Windows 10 müssen auf dem Computer zwei freie Partitionen
     vorhanden sein. Hierzu wird entweder die Festplatte durch Partitionieren aufgeteilt,
     oder es werden zwei Festplatten verwendet, welche ebenfalls partitioniert werden.


     Weitere Infos zum Partitionieren.

     https://www.ionos.de/digitalguide/server/konfiguration/festplatte-partitionieren/

    

     https://www.giga.de/downloads/windows-10/tipps/windows-10-festplatte-partitionieren/   


    

     Die Installation des ersten Windows erfolgt von DVD oder einem bootfähigen USB-Stick mit ISO-Datei

     beim Booten des Computers. Die DVD kann auch mit einer ISO-Datei gebrannt werden.

     Zum Booten bei UEFI muss Secure Boot deaktiviert werden.


     Zum Booten von DVD oder einem bootfähigen USB-Stick mit ISO-Datei müssen Sie eventuell
     im BIOS oder UEFI die Boot-Reihenfolge ändern.


     Weitere Infos zur Boot-Reihenfolge.

     https://installation-der.software/Installation/Windows/windows-7


     https://praxistipps.chip.de/bios-boot-reihenfolge-aendern-so-gehts_10161   

   

     Die Installation des zweiten Windows mit unterschiedlicher Bit-Zahl erfolgt ebenfalls von DVD

     oder einem bootfähigen USB-Stick mit ISO-Datei beim Booten des Computers.

  

     Die Installation des zweiten Windows mit gleicher Bit-Zahl erfolgt im ersten Windows
     durch Starten der DVD in einem internen Laufwerk oder externen Laufwerk mit USB-Anschluss.
     Ansonsten können die DVD oder ein bootfähiger USB-Stick mit einer ISO-Datei beim Booten
    
des Computers benutzt werden. Zum Booten bei UEFI muss Secure Boot deaktiviert werden.

    

     Die ISO-Datei wird entweder mit Rufus auf einen USB-Stick geladen oder mit CDBurnerXP
     auf eine DVD gebrannt. Rufus macht den USB-Stick bootfähig und CDBurnerXP brennt
     die ISO-Datei als bootfähiges ISO-Image.

    


     Um einen bootfähigen USB-Stick zu erstellen eignet sich das Tool Rufus 4.6 (x64) ab Windows 8.

     Der USB-Stick muss leer sein und sollte 8 GB bis 32 GB Speicherplatz haben.

     https://www.chip.de/downloads/Rufus_59931992.html


     Rufus 4.6 portable (x64) und Rufus 4.6 (x86) ab Windows 8.

     https://rufus.ie/de/

    

     Rufus 3.22 für Windows 7 und Rufus 2.18 für Windows XP. 

     https://rufus.ie/downloads/


     Zum Booten vom Rufus USB-Stick bei UEFI muss Secure Boot deaktiviert werden,

     damit der USB-Stick startet. Danach kann Secure Boot wieder aktiviert werden.


     Bootfähigen USB Stick mit Rufus erstellen.

     https://help.best-software.de/hc/de/articles/4419148698897-Bootf%C3%A4higen-USB-Stick-mit-Rufus-erstellen

    

     https://www.simon42.com/iso-to-usb-stick-bootfaehig-machen/

    

     UEFI Secure Boot deaktivieren.

     https://www.giga.de/tipp/secure-boot-was-ist-das-wie-deaktivieren/

   

     https://www.asus.com/de/support/faq/1049829/

    

    

     Um eine bootfähige DVD zu erstellen eignet sich zum Beispiel CDBurnerXP Portable ab Windows XP.

     Entpacken Sie hierzu das Zip Archiv nach "CDBurnerXP". Im Ordner "CDBurnerXP" gehen

     Sie zu cdbxpp. Mit einem Rechtsklick auf cdbxpp können Sie eine "Verknüpfung erstellen",

     diese dann "Ausschneiden" und auf dem Desktop "Einfügen".

     Dort starten Sie CDBurnerXP Portable mit Doppelklick auf cdbxpp - Verknüpfung.

     Sie können die Verknüpfung mit Rechtsklick "Umbenennen".

     https://www.chip.de/downloads/CDBurnerXP-Portable_42399890.html

    

     CDBurnerXP ist auch als installierbare Version verfügbar.

     https://www.chip.de/downloads/CDBurnerXP_13008371.html


     DVDs brennen mit CDBurnerXP.

     https://www.heise.de/download/blog/DVDs-brennen-mit-CDBurnerXP-5068598

    

     CDBurnerXP Boot-CD/DVD kopieren und erstellen oder mit ISO-Datei brennen.

     https://praxistipps.chip.de/cdburnerxp-boot-cd-kopieren-und-erstellen-so-gehts_50450

    

     Die ISO-Datei von Windows 7 Professional SP1 gibt es als Download zum Beispiel bei WinFuture.

     https://winfuture.de/downloadvorschalt,3291.html

 

     Die ISO-Datei von Windows 10 22H2 64-Bit gibt es als Download zum Beispiel bei CHIP.

     https://www.chip.de/downloads/Windows-10-ISO-64-Bit_81515537.html


     Weitere Infos zur Dual-Boot Installation.

     https://www.netzwelt.de/tutorial/166562-windows-10-so-richtet-dual-boot-system-windows-7.html

 


Probleme nach der Windows 7 und Windows 10 Dualboot Installation

 

     Beim Start von Windows 10 werden Fehler gefunden und behoben.

     Beim Start von Windows 7 prüft CHKDSK alle Partitionen und behebt Fehler.

     In jeder Partition liegt die Datei "bootsqm.dat".


     Die Ursache hierfür ist die Schnellstart-Funktion von Windows 10.

     Die Lösung besteht im Deaktivieren der Schnellstart-Funktion.


 

1.) Starten Sie Windows 10.


2.) Geben Sie sys in die Suchleiste ein und drücken die Eingabetaste.




3.) In der Systemsteuerung mit "Anzeige: Kategorie" klicken Sie auf "System und Sicherheit".




4.) Klicken Sie dann auf "Energieoptionen".




5.) Nun klicken Sie links auf "Auswählen, was beim Drücken des Netzschalters geschehen soll".




6.) Klicken Sie oben auf den Link "Einige Einstellungen sind momentan nicht verfügbar."




7.) Bei "Einstellungen für das Herunterfahren" entfernen Sie bei "Schnellstart aktivieren (empfohlen)"

     das Häkchen und klicken dann auf "Änderungen speichern".



Danach können Sie die Systemsteuerung mit einem Klick auf „x“ schließen.

 

     Damit ist die Schnellstart-Funktion von Windows 10 deaktiviert.

     Windows 10 startet nun etwas langsamer und fährt dafür schneller herunter.

     Windows 10 und Windows 7 starten jetzt fehlerfrei.

     Die Datei "bootsqm.dat" können Sie nun löschen.

 

     Weitere Infos zur Schnellstart-Funktion von Windows 10.

     https://www.heise.de/tipps-tricks/Windows-10-Schnellstart-deaktivieren-aktivieren-4000088.html


 

Ruhezustand deaktivieren


     Wenn Sie bei Windows 7 oder Windows 10 den Ruhezustand nicht nutzen,

     dann können Sie den Ruhezustand deaktivieren und hierdurch die versteckte Systemdatei

     "hiberfil.sys" entfernen. So gewinnen Sie mehrere Gigabyte Speicherplatz auf der C: Partition,

     beziehungsweise der Partition, auf der Windows installiert ist. Die Größe von "hiberfil.sys"

     entspricht ungefähr der Größe des benutzten Arbeitsspeichers.



 


1.) Tippen Sie cmd in die Suchleiste.




2.) Klicken Sie nun auf "Als Administrator ausführen".




3.) Beim Fenster "Benutzerkontensteuerung" klicken Sie auf "Ja".




4.) Dann öffnet sich die Eingabeaufforderung.




5.) In der Eingabeaufforderung bei C:\Windows\system32>

     geben Sie powercfg -h off ein und drücken die Eingabetaste. (h steht für hibernate = überwintern)




6.) Nun ist der Ruhezustand deaktiviert und hierdurch die Systemdatei "hiberfil.sys" entfernt.




Anschließend können Sie die Eingabeaufforderung mit einem Klick auf „x“ schließen.



7.) Auch in der Systemsteuerung ist jetzt der Ruhezustand entfernt.


 


Ruhezustand aktivieren


     Wenn Sie den Ruhezustand irgendwann brauchen,

     dann geben Sie powercfg -h on ein und drücken die Eingabetaste.

     Hierdurch wird der Ruhezustand aktiviert und die Systemdatei "hiberfil.sys" erzeugt.


 


Weitere Infos zum Ruhezustand.

https://www.windows-tweaks.info/anleitung/hiberfil-sys-in-windows-optimieren/


 

 

 

 
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